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Zitronensäure


Zitronensäure (auch Citronensäure) – eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Fruchtsäuren gehört.

Das zugehörige Salz wird als Citrat bezeichnet.

Neben der wasserfreien Form gibt es Zitronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das für jedes Molekül Zitronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält.

 

Zitronensäure kommt in pflanzlichem Gewebe vor, besonders in Zitronen und anderen Zitrusfrüchten (daher die Bezeichnung der Säure), auch in Äpfeln, Kirschen, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren.

Auch in tierischen Organismen entsteht Zitronensäure als Zwischenprodukt des Citratzyklus (auch Tricarbonsäurezyklus, Krebszyklus), ein zentraler biochemischer Kreislauf im  Kohlenhydrat- und Fettsäure-Stoffwechsel aller sauerstoffverbrauchenden Lebewesen. Dieser Zyklus liefert auch die molekularen Grundstrukturen für den Aufbau der meisten Aminosäuren.


Zitronensäure in Früchten, aber auch in Getränken und Süßigkeiten trägt maßgeblich zur Säureerosion des Zahnschmelzes bei (mehr darüber in dem Buch Gesunde Zähne).
 

Gehalt an Zitronensäure in Früchten, Gemüse und Milch (in mg pro 100 g eßbarer Anteil):

Zitrone 4500 bis 7000  mg
Passionsfrucht 3250  
Johannisbeere 1770  
Himbeere 1720  
Grapefrucht 1300  
Orange 1000  
Kiwi 1000  
Erdbeere 750  
Ananas 630  
Kartoffel 530  
Tomate 330  
Paprika 260  
Pfirsich 240  
Grünkohl 220  
Broccoli 210  
Kuhmilch 210  
Kohlrabi 150  
Radieschen 100  
Erbsen 85  
Muttermilch 85  
Apfel 30  


Der Gehalt an Zitronensäure ist in hohem Maße vom Reifegrad der Früchte abhängig.

Quelle: Hoher Gehalt an Zitronensäure in Süßwaren und Getränken 

Eine Übersicht über den Gehalt an Fruchtsäuren (siehe unten).
 


Magnesiumcitrat
(5 ml = 4 g) enthält ca. 300 mg Magnesium.
Der Citratgehalt entspricht dem von 60 bis 90 Gramm Zitronensaft.
 



Zitronensäure - ein wichtiger Zellatmungsaktivator