Ernährungsmythos Vollwertkost

 

Mythos Vollwertkost

 

Was wird nicht alles als Vollwertkost angepriesen. Den Verkauf scheint es zu fördern. Denn wer möchte sich schon mit Halbwertkost begnügen.

Doch der Begriff der Vollwertigkeit besagt nicht viel. Ist Vollkornbrot wirklich vollwertig? Der Gehalt an wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium oder Zink ist gering und diese geringe Menge ist schlecht verfügbar, nicht zuletzt wegen des hohen Gehalts an Oxalsäure und Phytinsäure. Bei Vitaminen wie B6 und Antioxidantien sieht es nicht besser aus.

Vollkornbrot ist demnach kaum besser als Weißbrot, beide liefern lediglich leere Stärkekalorien. Genau betrachtet erweist sich Vollwertkost beinahe als Nullwertkost.

Bei Verzehr des vermeintlich gesunden Vollkornbrotes steigt der Glukose-Spiegel des Blutes ebenso stark an wie bei Verzehr von Weißbrot. Lediglich bei Schrotbrot, dessen Teig aus grobem Mehl bereitet wurde, verzögert sich die Glukose-Aufnahme im Darm etwas.

Die alltägliche Flutung des Blutes mit Glukose über Weißbrot oder Vollkornbrot fördert bei Insulinresistenz die Verfettung, die degenerative Schädigung der Gewebe durch Glykation und damit die beschleunigte Alterung. Die vermeintliche Vollwertkost wirkt somit sogar gesundheitsschädlich.

Der Aufstrich macht es nicht besser: Leere Zuckerkalorien in Honig, Marmelade und Nougatcreme, leere Fettkalorien in Margarine (Vorsicht Transfettsäuren!), in Butter (mitunter etwas Vitamin K2) oder Wurst (Vorsicht oxidierte ungesättigte Fettsäuren).

Viele Menschen leiden außerdem unter einer Gluten-Unverträglichkeit, die meisten von ihnen, ohne es zu ahnen. Die Patienten mit diagnostizierter Zöliakie sind somit nur die sichtbare Spitze des Problems. – In Vollkornbrot ist der Glutengehalt höher als in Weißbrot, denn beim Weißmehl werden die Randschichten und der besonders glutenhaltige Keimling vor dem Mahlen entfernt.

Die größte Gesundheitsgefahr geht von Agglutininen in Brot und Getreideprodukten aus. Diese schädigen mit der Zeit die Darmschleimhaut und führen allmählich zu einer mehr oder weniger löchrigen Darmwand (leaky gut). Infolge dessen gelangen vermehrt Proteinbruchstücke ins Blut, wodurch Immunreaktionen ausgelöst werden. Es erhöht sich die Anfälligkeit für Allergien, Infekte und Grippe. Auch verändern Agglutinine körpereigene Proteine und können dadurch Autoimmunerkrankungen verursachen, Arthritis, Diabetes Typ 1 oder Multiple Sklerose zum Beispiel.

Agglutinine fördern zudem latente Entzündungen in allen Geweben, die in der Regel nicht wahrgenommen werden, sich jedoch über Entzündungsmarker nachweisen lassen. Diese chronischen unterschwelligen Entzündungen beschleunigen die Alterung der Gewebe und fördern deren degenerative Schädigung. Dadurch steigt das Risiko für Krebserkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen an wie Alzheimer-Demenz, Parkinson und Neuropathien mit zunehmendem Alter. – Das vermeintlich vollwertige Vollkornbrot ist somit ebenso wie Weißbrot eine ernste Gesundheitsgefahr.

 

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