Fruktose-Malabsorption

 

Fruchtzucker-Aufnahmestörung

 

Intestinale Fruktoseintoleranz

 

Die vererbte Fruchtzucker-Unverträglichkeit (hereditäre Fruktose-Intoleranz) ist äußerst selten und liegt bei weniger als 1:100.000 (ein Fall pro 100.000 Einwohner).

Die Menschen waren über Tausende von Generationen auf eine gute Verwertung der Fruktose angewiesen, um Früchte verdauen zu können.

 

Die Aufnahme der Schleimhautzellen des Darmes erfordert den Fructosetransporter (GLUT5).

Die Aufnahme von Fruktose wird durch die gleichzeitige Anwesenheit von Glukose verbessert, während Sorbit hemmend wirkt. – Birnen, Pflaumen und Äpfel enthalten Sorbit und können deshalb bei empfindlichen Menschen Verdauungsbeschwerden verursachen.

 

Die kritische Fruktose-Menge

Jeder Mensch kann nur eine bestimmte Menge an Fruktose pro Mahlzeit verdauen. Wird mehr zugeführt, kann nicht mehr alles aufgenommen werden und die restliche Fruktose gelangt in den Dickdarm, wo sie von den Darmbakterien vergoren wird. Das kann Blähungen und Darmbeschwerden zur Folge haben. Auch Durchfälle sind bei größeren Mengen nicht aufgenommener Fruktose möglich.

Vereinzelt liegt die kritische Fruktosemenge bei 5 Gramm. Jeder Zehnte verträgt maximal 25 Gramm Fruktose. Bei 50 Gramm ist sind 60 Prozent der gesunden Bevölkerung überfordert.

 

Mehr zu Fruktose in dem Buch Osteoporose als Folge fehlerhafter Ernährung: