Lichtbiologie

 

Die Lichtbiologie befaßt sich mit der Wirkung des Lichtes auf Pflanzen, Tiere und dem Menschen.

Die Wissenschaft der Lichtbiologie ist keineswegs eine neue Disziplin, die Forschung hierzu begann bereits vor über zweihundert Jahren.

Die Lichtbiologie ist auch kein unbedeutendes Randgebiet, sondern zentraler Forschungsgegenstand der Wissenschaft vom Leben. Denn das gesamte Leben ist vom Licht der Sonne abhängig. Ohne die Photosynthese der Pflanzen und spezieller Bakterien gäbe es kein Leben auf Erden. Licht ist für Pflanzen die direkte Energiequelle, für Tiere, Pilze und Bakterien die indirekte Nahrungsgrundlage. Außerdem hat Licht vielfältigen direkten Einfluß auf das Leben der meisten Tiere. Sie brauchen das Sonnenlicht wie die Luft zum Atmen.

Mehr dazu in dem Buch Sonnenlicht – Das größte Gesundheitsgeheimnis. Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen).

 

 

Licht

Licht umfaßt zunächst das sichtbare elektromagnetische Strahlungsspektrum (von 380 bis 780 nm Wellenlänge) der Sonne beziehungsweise von künstlichen Lichtquellen, des weiteren das unsichtbare UV-Licht und Infrarotlicht (Wärmestrahlung).

Sichtbares Licht

Lichtspektrum

Farbart

Farbwahrnehmung

Die Hellempfindlichkeitskurve

 

UV-Strahlung

Infrarotstrahlung

 

Darüber hinaus hat elektromagnetische Strahlung jenseits des UV- und IR-Spektrums tiefgreifenden Einfluß auf das Leben, egal, ob die Strahlung von der Sonne oder der Erde ausgeht, ob sie aus dem Kosmos stammt oder von künstlichen Quellen erzeugt wird. Man denke nur an Funkstrahlung und Elektrosmog.